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  <dc:date>2026</dc:date>
    
  
    
  <dc:title xml:lang="deu">Alltägliches Zusammenleben</dc:title>
    
  
    
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  <dc:type xml:lang="ita">Tesi di master</dc:type>
    
  
    
  <dc:description xml:lang="deu">Welchen Einfluss hat Architektur auf unser alltägliches Zusammenleben? Wie die Biennale in Venedig 2021 mit dem Titel „How will we live together?“ gezeigt hat, beschäftigt sich Architektur nicht nur mit technischen Detaillösungen oder wirtschaftlicher Rentabilität (Vgl. La Biennale di Venezia 2021). Besonders in einer raumschaffenden wie auch kollektiv, kulturellen wie politischen Disziplin wie der Architektur, ist es wichtig soziale Themen mitzuberücksichtigen. Eine nachhaltige Entwicklung umfasst ökologische, ökonomische und soziale Aspekten gleichermaßen. Es handelt sich um eine Disziplin, die ein Verständnis von sozialer Interaktion und Begegnung sowie den Perspektivwechsel verschiedenster Bedürfnisse erfordert. Es ist notwendig, sich vorzustellen, wie in einem entworfenen Raum gelebt wird, wie er belebt, genutzt und erlebt werden kann, und zwar mit der Vorstellungskraft. Der niederländische Architekt Herman Hertzberger hebt hervor, dass Architektur die „Beschäftigung mit Situationen des alltäglichen Lebens“ ist (Baum und Vogl 2022, S.148). Der Philosoph Ludger Schwarte beschreibt Architektur als ein gestaltendes Element der Gesellschaft, warnt jedoch davor, sie lediglich auf symbolische Formen und Ästhetik zu reduzieren. Vielmehr gehe es darum, das selbstbestimmte Zusammenleben zu analysieren und darauf mit der richtigen Form zu reagieren (Vgl. Schwarte 2021, S. 22). Der Wohnsoziologe und Historiker Gerd Kuhn formuliert im Rahmen unseres Interviews, dass Architektur eine Gesellschaft beeinflusse aber nicht erziehe. (Vgl. Kuhn 2025, Min. 28:11). Doch wie kann Architektur soziale Themen berücksichtigen, wenn Gebäude monofunktional aus einseitigen Blickwinkeln entworfen werden und oft einen deutlich längeren Lebenszyklus haben als ihre Nutzung? Dies scheint gerade heute in unserem schnellen Zeitalter relevant, in welchem wir durch die Digitalisierung unvorhergesehene Veränderungen, Fortschritte, Krisen und stetigen Wandel erleben. Räume und Gebäude, die nach einer bestimmten Nutzung entworfen wurden, lassen sich später schwer umnutzen. Monofunktionale Strukturen führen zudem zu einseitigem Denken, was ein offenes und breites Handeln schwächt. Sowohl Menschen als auch Gemeinschaften brauchen Strukturen, doch inwieweit muss die Funktion eines Raum vorgeschrieben sein, dass in diesem auf „natürliche“ Weise zusammen gelebt wird. Um dem Thema des alltäglichen Zusammenlebens näherzukommen, wurde in dieser Arbeit eine sowohl zeitlich als auch disziplinär erweiterte Perspektive erarbeitet. Es wurde versucht, eine Gestaltung zu erfassen, die eine langfristige und sozial nachhaltige Nutzung eines Gebäudes ermöglicht und nicht nur im jeweiligen Moment von der entwerfenden Person als sinnvoll erachtet wird. Diese Arbeit integriert Erkenntnisse aus unterschiedlichen Fachbereichen in die Architektur, um anschließend einen gestalterischen Ansatz zu entwickeln, der Architektur als Baustein für ein gelingendes Zusammenleben im Alltag begreift. Auf dem Gelände der leerstehenden Justizvollzugsanstalt in Landshut entsteht ein neues Quartier, das das Areal wiederbelebt und der Stadt einen Vorschlag für eine zukunftsorientierte Umnutzung aufzeigt. Im Fokus stehen sowohl städtebauliche Aspekte als auch die theoretischen Erkenntnisse dieser Arbeit, die gemeinsam die Grundlage für einen Ort des alltäglichen Zusammenlebens bilden, in dem monofunktionale Strukturen aufgebrochen werden.</dc:description>
    
  
    
  <dc:creator>Paula Weil</dc:creator>
    
  
    
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  <dc:type xml:lang="eng">Master theses</dc:type>
    
  
    
  <dc:language>deu</dc:language>
    
  
    
  <dc:identifier>doi:10.57697/6AYK-XE35</dc:identifier>
    
  <dc:identifier>https://phaidra.kunstuni-linz.at/o:3742</dc:identifier>
    
  
    
  <dc:format>application/pdf</dc:format>
    
  
    
  <dc:contributor>Anna Wickenhauser</dc:contributor>
    
  
    
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  <dc:type xml:lang="deu">Masterarbeit</dc:type>
    
  
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